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Ziele der pädagogischen Arbeit

Unser oberstes Ziel ist, die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu unterstützen. Das Wohl der Kinder steht an erster Stelle. Sie sollen sich bei uns im Kindergarten angenommen und akzeptiert fühlen.

Die Ziele unserer pädagogischen Arbeit setzen sich aus drei Kompetenz- Bereiche zusammen , die  nachfolgend erläutert werden :
 

a.  Ich -  Kompetenz:

Die Ich- Kompetenz bedeutet in erster Linie die Entwicklung des  Selbstwertgefühles und der Selbstständigkeit der Kinder.

 

Sie  bezeichnet alle  Fertigkeiten und Fähigkeiten zum eigenen, selbständigen Handeln.

 

Wie zeigt sich das im Alltag :

Die Kinder lernen, sich der eigenen Gefühle bewusst zu werden und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

 

Das Selbstbewusstsein wird durch Erfolgserlebnisse gestärkt, die Selbständigkeit durch schöpferisches Handeln und das Verfolgen eigener Ziele gefördert.

 

Die Kinder entwickeln eine positive Einstellung zur eigenen Person und zu den eigenen Fähigkeiten. ( Positives Selbstkonzept )

 

Die Ich- Kompetenz ist wichtig, weil sie eine emotionale Festigkeit schafft. Diese trägt dazu bei, dass die Kinder selbstbewusst und selbstsicher werden.

 

Eine gesunde Ich – Kompetenz trägt auch zu einer gesunden  Sozial – Kompetenz bei, indem die Kinder befähigt werden das spätere Leben eigenverantwortlich und selbstbewusst zu gestalten.

 

Welche Möglichkeiten bietet der Kindergarten, um dieses Ziel zu erreichen :

Die Kinder werden in ihrer Person, mit allen Stärken und Schwächen angenommen.

Durch die persönliche morgendliche Begrüßung merken die Kinder : „ Ich bin wichtig ! „ Es ist schön, dass es mich gibt ! „

 

Wir berücksichtigen die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und möchten dass sie ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln.

 

Die Kinder werden zum eigenständigen Handeln angeregt und lernen, die eigenen Leistungen wertzuschätzen aber auch eigene Grenzen zu akzeptieren.

Sie werden  befähigt, selbstbewusster und selbständiger zu werden und in Situationen des tägl. Lebens mit einbezogen.

 

Dieses geschieht z.B.

  • beim An – und Ausziehen

  • beim Bewegungsangebot in der Turnhalle oder auf dem Spielplatz

  • beim Tischdecken und Abwaschen

  • im Freispiel

 

Im Rollenspielbereich können die Kinder gemeinsame Absprachen treffen und Konflikte austragen, wobei wir Erzieherinnen bei Bedarf unterstützend eingreifen .

 

Durch Lob und Anerkennung der Erzieherin werden die Kinder motiviert und gehen an die Lösung neuer Aufgaben mit mehr Sicherheit heran.

 

Das Selbstwertgefühl der Kinder wird gestärkt.
 

b. Sozial- Kompetenz

Soziale Kompetenz beinhaltet soziale Fähigkeiten und  Fertigkeiten zum zwischenmenschlichen Handeln. Die soziale Kompetenz baut auf der Ich- Kompetenz auf, denn erst wenn man sich selbst annimmt und angenommen fühlt, kann man dieses auch auf die Mitmenschen übertragen.

Im Kindergarten erlangen Kinder diese Kompetenz

z. B. durch :

  • das Aufeinander zugehen und in Kontakt treten

  • Hilfsbereitschaft

  • Freundlichkeit,

  • Höflichkeit ( z.B. jemanden aussprechen lassen )

  • das gemeinsame Spiel

  • das Erlernen von Einfühlungsvermögen ( wenn ein Kind traurig ist, trösten können  )

  • angemessenes Äußern von Bedürfnissen

  • das Finden von Lösungsvorschlägen in Konfliktsituationen

  • Frustrationstoleranz

  • die Entwicklung eines Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe

  • das Respektieren unterschiedlicher Kulturen und Religionen.

  • den Umgang mit Regeln und Grenzen

 

Dabei unterstützen und begleiten wir die Kinder .

 

Wir begrüßen jedes Kind morgens  persönlich und verabschieden es am Mittag. .
Wir schaffen Spielbereiche, in denen die Kinder miteinander in Kontakt treten können.
Wir musizieren  und beten gemeinsam.


Im Rollenspiel können die Kinder gemeinsame Absprachen treffen, Konflikte austragen und Lösungen finden.

 

Bei Bedarf greifen wir unterstützend ein .

 

So wie eine Blume Sonne braucht, um Blume zu werden, so braucht ein Mensch Liebe, um Mensch zu werden „

 

Wir Mitarbeiterinnen schaffen Räume und dabei Möglichkeiten zum sozialen Lernen. Wir schenken den Kindern ein offenes Ohr für ihre Bedürfnisse und Anliegen und nehmen die Kinder ernst.

Wir achten konsequent auf Regeln und Grenzen, die zum Teil  mit den Kindern erarbeitet wurden.

Diese Kontinuität gibt den Kindern ein Gefühl von Sicherheit, Orientierung Geborgenheit, Zuwendung, Schutz, Wärme und Liebe .

 

c.  Sach – Kompetenz

Unter Sachkompetenz verstehen wir die Fähigkeit, angemessene Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten für eine gelingende Alltagsbewältigung  zu erlangen.

 

Hierbei hat das Kind die Möglichkeit, Zusammenhänge zu hinterfragen und zu begreifen .

 

Wie zeigt sich das im Alltag?

Die Kinder erlernen den Umgang mit versch. Materialien ( z.B. Schere, Papier , Kreativmaterial ) und werden an untersch. Techniken herangeführt.

 

Das Interesse an Sachthemen, Farben , Formen, Zahlen und Mengen wird geweckt, das Wissen der Kinder erweitert und vertieft.

 

Die Kreativität und Phantasie sowie die Neugierde am Forschen , Experimentieren und Entdecken wird aufgegriffen und verstärkt.

 

Welche Möglichkeit bietet der Kindergarten um dieses Ziel zu erreichen?

Wir ermutigen die Kinder zum schöpferischen Handeln durch eine anregende Umgebung, Ermutigung und Lob.

 

Wir bieten untersch. Materialien , Lexika, Spiele und Erfahrungsfelder an, die regelmäßig ausgetauscht bzw. verändert werden.

 

Somit erhalten die Kinder immer wieder neue Impulse und Anregungen.

 

Kinder eignen sich Wissen ganzheitlich über ihre Sinne durch Beobachtung, Nachahmung, Erforschen und Experimentieren an.

 

Sie sind neugierig und möchten ihre Erfahrungsfelder erweitern.

 

Unser Kindergarten fördert die Sachkompetenz der Kinder u.a. durch folgende Bereiche und Angebote :

  • Kreativbereiche, Werkhütte

  • Bilderbücher, Lexika ,Globen usw.

  • Experimente

  • Außenspielbereich , Wald (Die Kinder lernen z.B. die Einzigartigkeit natürlicher Formen kennen , Naturveränderungen )

  • Wasserspielbereiche ( Experimente mit den Elementen Wasser und Sand )

  • Ausflüge, Besichtigungen, Waldtage ,

  • Projekte

  • Hauswirtschaftliche Angebote

  • Religiöse Erziehung

 

Diese vielen unterschiedliche Erfahrungen helfen den Kindern, sich in ihrer Umwelt immer besser zurecht zu finden.